Testberichte

Testbertich zum Formbelt von Variosports

formbelt_produktfoto

Vorwort

Transparenz: Ich habe Kontakt mit der Firma Variosports aufgenommen und angefragt, ob sie mir einen Formbelt zur Verfügung stellen würden, damit ich einen Test darüber schreiben kann. Der Testbericht ist also nicht von Variosports beauftragt worden, sondern aus eigenem Interesse entstanden. Viel Spaß beim Lesen!

  • Macht der Formbelt von Variosports auch bei schnellen oder langen Läufen eine gute Figur?
  • Kann er sogar teilweise einen Rucksack mit Smartphone, Schlüssel, Geldbeutel und Zugangskarte ersetzen?
  • Ist auch für Smartphones jenseits der 5″ Platz?

All das sind Fragen, die ich in diesem Artikel zu erklären versuche.

Bevor mir der Formbelt zugeschickt wurde, musste ich zuerst einmal die Größe heraussuchen.

Übersicht der Größen mit dazu passendem Umfang

Übersicht der Größen mit dazu passendem Umfang

Freundlicherweise wird dazu eine Übersicht bereitgestellt. Ich muss zugeben, dass ich noch nie meinen Umfang im Bereich des Gürtels nachgemessen habe. Ich bin davon ausgegangen, dass mir M passen sollte, war mir aber nicht sicher, da man durchs Laufen doch recht viel von seinem Umfang an der Hüfte einbüßt. Grob abgemessen komme ich dann auf rund 88cm. M sollte also perfekt passen. Als Farbe habe ich mich für einen schwarzen Formbelt entschieden, da ich meistens auch eher in schwarzen Laufklamotten unterwegs bin.

Ausgepackt

Schon nach ein paar Tagen kam das Paket mit dem Formbelt bei mir an. Schnell geöffnet sah er genau so aus, wie ich ihn mir vorgestellt habe.

So kam der Formbelt bei mir an

Der Formbelt in der Original Verpackung

Der Formbelt besteht aus 88% Polyester und 12% Elastan, durch das er seine Elastizität bekommt. Laut Herstellerangaben ist er bis zu 30% seiner ursprünglichen Länge dehnbar – das wollte ich doch gleich mal testen! 🙂

Es gibt 3 Öffnungen, in denen man seine Sachen verstauen kann, allerdings ist der Gürtel wie ein Schlauch gestrickt, es können also auch mehr als 3 Dinge verstaut werden, da man sie einfach auf die Seite schieben kann, was wie später noch erwähnt allerdings zu einem unerwünschten Nebeneffekt führen kann.

Testbedingungen

Als ich den Formbelt angezogen habe, saß er gut und ich bemerkte ihn nicht. Aber er war auch noch nicht gefüllt. Getestet habe ich ich den Tragekomfort mit:

  1. Meinem OnePlus One (Display mit 5,5 Zoll)
  2. 2 Haustürschlüsseln
  3. Einem Gel (kann man bei Wettkämpfen ja immer mal brauchen)
  4. Eine Packung Taschentücher (als Platzhalter).
  5. Einen 20€ Schein (um zu schauen wie feucht der Formbelt innen werden kann)
Während den Tests im Formbelt dabei

Während den Tests im Formbelt dabei

Zu meiner großen Verwunderung passte sogar das Smartphone fast problemlos hinein, da man die Öffnung gut Dehnen konnte. Im Stand war das Gewicht leicht spürbar und für mich ungewohnt, da ich normalerweise mit einem Rucksack laufe, anstatt einem Hüftgurt, wenn ich Gegenstände mit mir trage.

Ich habe mir vorgenommen mindestens zwei Läufe zu absolvieren, bevor ich diesen Bericht veröffentliche. Gesagt getan! Zuerst habe ich den Formbelt zu einem 18 Kilometerlauf getragen. 10 Kilometer schnell (4 Minuten pro Kilometer) und 8 Kilometer etwas langsamer (4:30 Minuten pro Kilometer). Beim zweiten Lauf musste der Belt 16 Kilometer bei langsamerem Tempo (5:30 Minuten pro Kilometer) standhalten..

Tragekomfort

formbelt_an_mir

Schon nach recht wenigen Minuten habe ich mich an den Formbelt gewöhnt und ihn fast nicht mehr bemerkt. Am Anfang rutschte er mir etwas hoch, dann nervte das Handy, wenn man aber alles an die richtigen Stellen gerückt hatte, war alles super. Sowohl beim schnellen Lauf, als auch beim langsameren Dauerlauf hatte ich weder das Gefühl eingeengt zu sein, noch dass ich Angst haben müsste irgendetwas zu verlieren. Auch der Geldschein im Inneren blieb trocken, obwohl der Gürtel von außen schon feucht geworden ist.

Allerdings kann es schon mal sein, dass Gegenstände nicht mehr dort sind, wo man sie reingesteckt hat. Meine Schlüssel und das Gel sind im Formbelt munter hin und hergerutscht, da es sich hier ja um eine Art Schlauch handelt, der durchgängig ist.

Fazit

Ehrlich gesagt habe ich mir vom Formbelt von Variosports schon einiges erhofft, aber er hat meine Erwartungen noch etwas übertroffen. Den Missbrauch meines Trinkrucksacks für den Heimweg von der Arbeit kann ich damit wohl auch beenden, da ich mit dem Gürtel nun alle wichtigen Dinge bequem transportieren kann. Für mich ist er also perfekt einsetzbar.

Aber…auch hier gibt muss ich sagen, dass ich ihn nicht für einen Wettkampf einsetzen werde. Beim Test ist mir das Gel weit von der Öffnung weggerutscht, an der ich es positioniert habe. Während dem Laufen würde ich da ungern suchen müssen, wo eigentlich mein Gel verschwunden ist. Dafür ist er aber auch nicht konzipiert.

Er soll wichtige Dinge direkt griffbereit am Körper halten – und das tut er!

Habt ihr eigene Erfahrungen zum Forbelt oder weitergehende Fragen? Dann schreibt einfach in die Kommentare oder schaut auf Formbelt.com vorbei.

Update vom 15.01.2016

Mittlerweile konnte ich den Formbelt auch 2 Mal auf meinem Heimweg von der Arbeit testen. Meine Begeisterung wurde dadurch noch ein mal mehr gesteigert. Ich habe neben meinem Smartphone meinen kompletten Schlüsselbund, Geld und Karten aus dem Geldbeutel, auch meine Vorder- und Rücklicht vom Fahrrad transportieren können.
Trotz des hohen Gewichts war ein Tragen sehr angenehm und kein Vergleich zu einem Rucksack. Der Formbelt wird nun mein täglicher Begleiter für den Arbeitsweg und bei langen Läufen, auf denen ich etwas Ausrüstung oder Verpflegung mitnehmen muss.

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1 Kommentar

  • Antwort
    Daniel
    23. Oktober 2016 at 20:12

    Ich habe den Formbelt auch zum testen bekommen und will den Gürtel nicht mehr missen.
    Während des Laufens bemerke ich den Gürtel gar nicht. Problematisch wird es nur wenn man
    großes Smartphones mit sich trägt, dann wird es eng.

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